Jochen Baier im SWR 1 Radio

In 2 Minuten und 32 Sekunden erzählte Jochen Baier gestern in der Sondersendung des SWR 1 von seiner Neurodermitis und Asthma-Erkrankung. Angefangen beim Berufsverbot bis hin zum heutigen Stand der Bäckerei: Jochen Baier erklärt, was sich in der Bäckerei alles verändert hat und wie er und die Bäckerei schließlich von seiner Krankheit profitierten.

Der Beitrag wurde am 23. Februar 2011 im Rahmen der Sondersendungen zum Thema Allergien ausgestrahlt.

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Wo Qualität beginnt: die Ausbildung

Bei Bäcker Baier stehen Qualität und traditionelle Backkunst im Vordergrund. Beides wollen wir auch in Zukunft pflegen und bestmöglich umsetzen. Um diese Werte zu sichern, stecken wir viel Arbeit, Zeit und Wissen in unsere Auszubildenden.

Ein Azubi für’s Salzige, einen für’s Süße

Derzeit bilden wir bei Bäcker Baier zwei Gesellen aus: Zum einen Michelle Beerstecher, die von uns zur Konditorin ausgebildet wird. Zum anderen Alexander Oesterlen, der sich bald „Bäcker“ nennen darf.

Zufriedene Azubis für beste Qualität

Wir bei Bäcker Baier sind davon überzeugt, dass sich eine freundliche und persönliche Atmosphäre positiv auf die Qualität der Arbeit auswirkt. Alexander Oesterle berichtet aus seinen Erfahrungen bei Bäcker Baier: „Meine ersten Tage bei Bäcker Baier waren super! Mit den Kollegen verstehe ich mich prima – alle sind nett zu mir.“

Lehre von A bis Z

Von A wie Apfelkuchen bis Z wie Zwirbelbrot – Bäcker Baier lehrt seine Zöglinge die ganze Backkunst. Alexander über seine Aufgaben in den ersten Tagen der Ausbildung: „Neben eher langweiligen Arbeiten wie das Putzen der Maschinen durfte ich schon einen Pflaumenkuchen gestalten und Schokohörnchen und Brezeln backen.“ Jeden Tag kommen neue Qualitätsauflagen und -ansprüche auf unsere Lehrlinge zu, auf die wir sie gezielt hinführen.

Umweltberatungsprogramm ECO+

Die Schwaben sind geizige Leut‘. „Stimmt“, denkt sich Bäcker Baier, „i au – und des isch au guad so.“ Denn wenn bei Bäcker Baier gespart wird, dann weder an der Qualität noch an den Rohstoffen, sondern an den Betriebskosten. Fachmännische Unterstützung holte er sich dabei beim Umweltministerium Baden-Württemberg.

ECO+ zeigt Sparpotenziale auf

Das Umweltministerium hat das Umweltberatungsprogramm ECO+ revitalisiert. Nachdem das Programm 2009 bei fast 300 Unternehmen Einsparpotenziale von über 1,8 Millionen Euro aufgedeckt hat, rief es Umweltministerin Tanja Gönner im April 2010 erneut ins Leben. „Durch die Fortsetzung […] erhalten Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg die Chance, ihre Umweltleistungen zu verbessern und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern“, sagt Tanja Gönner.

Wie funktioniert das ECO+-Programm?

Gegen einen Eigenbetrag von 100 Euro bekommt der Bäckerbetrieb Besuch eines Umweltberaters, der die Bäckerei auf Herz und Nieren überprüft. Jochen Baier: „Der Energieexperte hat all unsere : vom Strom über die Reinigungsmittel bis hin zu den Leuchtmitteln.“ Und tatsächlich: Der Umweltberater ist fündig geworden. „Er hat uns wertvolle Tipps für Einsparungen gegeben – jetzt gehen wir daran, diese umzusetzen“, sagt Jochen Baier.

Zu Besuch auf dem Schönberghof

Am Mittwoch, den 7. Juli 2010 war Bäcker Baier zu Gast auf dem Schönberghof von Manfred Kränzler in Rosenfeld im Zollernalbkreis. Der junge Unternehmer sowie ca. 20 andere Gäste waren gekommen, um den privaten Dinkelsortenversuch des Landwirts zu besichtigen.

Dinkelsorten im Test

Zweck des Versuches ist es, verschiedene Dinkelsorten auf ihre ackerbaulichen Eigenschaften hin zu testen. Hierfür wurden neun Dinkelsorten ausgesät, die während des gesamten Reifeprozesses beobachtet werden. Die verschiedenen Sorten werden im Laufe des Versuchs zum Beispiel auf Ertrag, Anfälligkeit für Krankheiten oder Standfestigkeit untersucht. Im späteren Backtest werden zudem die Backeigenschaften getestet.

Für beste Qualität

Bäcker Baier bezieht sein Getreide und Mehl komplett vom Schönberghof. Deshalb ist auch für ihn dieser Test sehr interessant und wichtig. Denn was viele nicht wissen: Getreidesorte und Anbaustandort beeinflussen tatsächlich den Geschmack des Brotes. Und das ist für Bäcker Baier das allerwichtigste – höchste Qualität und bester Geschmack seiner Backwaren. Umso mehr lohnte sich der Besuch auf dem Schönberghof, wo es mit den anderen Teilnehmern zu einem regen fachlichen Austausch kam.

Eine Runde weiter

Die „Top 10“ des Landespreises für junge Unternehmen stehen fest. Und mit dabei ist der junge Unternehmer Jochen Baier. Er hat es in die letzte Auswahlrunde geschafft.

Nachhaltig in die Zukunft

Staatssekretär Richard Drautz, der als Vertreter der Landesregierung Jurymitglied in der letzten Runde war, ist mit der Auswahl sehr zufrieden: „Beeindruckt hat mich, dass sich das Motiv „Nachhaltigkeit“ bei diesen zehn erfolgreichen Unternehmen durchzieht. Das unternehmerische Denken der „Top 10“ schließt unmittelbar den Blick auf die Zukunft unserer Gesellschaft und auf unsere Umwelt mit ein.“ Und die Wahl der Jury zeigt: Der junge Unternehmer Jochen Baier konnte auch hier überzeugen.

Kurz vorm Ziel

Mit dem Einzug in die „Top 10“ ist auch der junge Unternehmer Jochen Baier nur noch ein kleines Stück von einer großen Auszeichnung entfernt. Am 28. Oktober 2010 fällt die Entscheidung – dann findet die Verleihung des Landespreises durch Ministerpräsident Mappus statt.

Bäcker Baier bei Walter Knoll

Am 9. Juni 2010 hatte der international führende Hersteller hochwertiger Polstermöbel, Walter Knoll, den renommierten Architekten Ben van Berkel zu Gast. Im Markenland Herrenberg berichtete Berkel über aktuelle Projekte und gab Einblicke in seine Designphilosophie.

Rundum gelungener Abend

Über 450 geladene Gäste, darunter Architekten, Bauherren und Unternehmer, sind der Einladung gefolgt. Ein gelungener Abend, der mit inspirierenden Gesprächen, guter Musik und köstlicher Bewirtung ausklang.

Verköstigung durch Bäcker Baier

Mit feinem Aperogebäck versüßte Bäcker Baier den Gästen die Begrüßung. Leckere Financier Bisquits begleiteten den Espresso und kleine fruchtige Sünden vom Bäcker Baier rundeten den Abend ab.