BB Admin, 19. Januar 2011
Königskuchen – so heißt das Festtagsgebäck aus Blätterteig, das in Frankreich und der Schweiz traditionell am Dreikönigstag auf den Kaffeetisch kommt. Zu diesem Anlass hat Bäcker Baier für den deutsch-französischen Stammtisch Herrenberg fünf der „Galette des Rois“ gebacken.
Suche nach dem König
„Wer wird wohl der König sein?“, fragte die deutsch-französische Gesellschaft. Wer das eingebackene Figürchen im Kuchen findet, wird zum König gekrönt – möglichst ohne sich daran die Zähne zu zerbeißen. Der König oder die Königin darf dann für einen Tag „regieren” und wird von allen gefeiert. Für den Rest des Jahres, so besagt die Tradition, ist dem Finder der Figur besonderes Glück beschieden.
Alter Brauch in vielen Ländern
Die Tradition des Königskuchens stammt schon aus dem Mittelalter und ist angeblich auf einen römischen Brauch zurückzuführen. Auch in anderen Ländern wie Spanien, Portugal, Griechenland oder auch Mexiko suchen Kinder und Erwachsene jeweils am 6. Januar den König des Tages.
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