Dinkel – ein uraltes Getreide erlebt seine Renaissance

demeter DinkelSchon vor 15.000 Jahren wurden in Mesopotamien Fladen aus Dinkelmehl gebacken. Vor etwa 2.500 Jahren kam der Dinkel nach Mittel- und Nordeuropa und erreichte unsere Breiten Anfang des 18. Jahrhunderts. Heute entstehen aus dem Mehl seiner Körner in Demeterqualität genetztes Dinkelbrot, Dinkelzwirbelbrot, Möhrentorte mit Dinkel oder Dinkelbrötchen – um nur die wichtigsten Produkte zu nennen.

Aber was macht den Vetter unseres Weizens für den Konsumenten so attraktiv, dass er  im biologischen Landbau immer mehr beachtet wird? Es sind ernährungstechnische und gesundheitliche Aspekte: Dinkelmehl gilt als Alternative bei einer allergischen Weizenmehl-unverträglichkeit und es enthält neben ungewöhnlich vielen Spurenstoffen die Vitamine E, B1, B2 und B6. Im Übrigen kommt Dinkelgetreide beim Anbau allein mit Naturdung aus; Kunstdünger entfällt.

Der Schönberghof, woher der Bäcker Baier sein Dinkelmehl bezieht, pflegt diese Anbauform. Seine durchdachte Fruchtfolge und schonende Bodenbearbeitung machen Chemie auf seinen Feldern überflüssig. Der Mist der eigenen Kühe ersetzt Kunstdünger und Herbizide und gerade deshalb wächst dort der Dinkel, blüht und gedeiht.

Wenige Monate nach der Saat wird er geerntet; kurz darauf liegt er als Dinkelzwirbelbrot auf dem Frühstückstisch – jede Scheibe ein Stück unverfälschte Natur auf dem Teller.

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Author: Bäcker Baier

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